Autonom fahrende Fahrzeuge wird es nie geben…

15. Januar 2017
Matthias

Wer die oft hitzige Diskussion um hochautomatisiert oder autonom fahrende Fahrzeuge in Presse und Wissenschaft verfolgt, wird schnell feststellen, dass sich zwei Lager herausgebildet haben. Die einen glauben fest daran, dass wir schon in wenigen Jahren in den Genuss selbstfahrender Autos kommen werden. Die anderen halten diese Vision aus unterschiedlichsten Gründen für unrealistisch.

Fakt ist, dass vielfältige Fahrerassistenzsysteme bereits heute in PKW und LKW zum Einsatz kommen. Diese Systeme nehmen dem Fahrzeugführer nach und nach die ureigenen Fahraufgaben ab. So ist es für das R+V Innovation Lab selbstverständlich, sich gerade den Themen Fahrerassistenzsysteme, automatisiertes und autonomes Fahren zu widmen und sich ein umfassendes Bild über den Stand der Technik und die damit verbundenen Veränderungen zu verschaffen. Denn die zunehmende Automatisierung wird das Kfz-Versicherungsgeschäft nachhaltig verändern. Hierbei spielt es keine Rolle, ob und wann das zu 100% autonom fahrende Fahrzeug Realität wird. Der Weg dorthin ist entscheidend, denn die Assistenzsysteme von heute und morgen werden die Schadenbedarfe deutlich reduzieren und dies wiederum wird sich unmittelbar auf das Beitrags- und Prämienniveau auswirken. Wenn man so will, markiert das vollständig autonom fahrende Fahrzeuge also nur das „Ende“ dieser Entwicklung.

Das R+V Innovation Lab MO14 lebt die Methode der „Immersion“: Wir wollen weg von langwierigen und theoretischen Diskussion  – hin zur Praxis und der Welt, wie sie die Kunden wirklich „da draußen“ leben und erleben. So war es auch klar, dass wir in der Praxis testen, was die heutige Serientechnik moderner Fahrzeuge bereits leisten kann:

Die kurze Fahrt mit der E-Klasse der neusten Generation hat uns deutlich vor Augen geführt, was die bereits heute verfügbaren Systeme – hier der Mercedes Benz Drive Pilot – zu leisten vermögen. Führt man sich außerdem den Entwicklungszyklus von etwa 5-7 Jahren bei Fahrzeugen vor Augen, so kann man sich vorstellen, was die aktuelle Fahrzeugtechnik in den Entwicklungsabteilungen der Hersteller heute leistet und an welchen Systemen die Hersteller bereits für die Fahrzeuge von morgen arbeiten.

Abschließend können wir eine derartige Fahrt nur jedem empfehlen, der sich mit der Vorstellung automatisiert und autonom fahrender Fahrzeuge schwer tut und eher ungläubig mit dem Kopf schüttelt. Eine solche Praxiserfahrung regt die Phantasie und Vorstellungskraft ungemein an…

Video und Text: Tim Baumeister, Yves Sorge, Matthias Jung

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Hallo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom MO14,
bei einem kann ich Euch nur zustimmen:
Ausprobieren und Testen und Weitermachen,
das ist genau richtig!
Viel Freude bei Eurer weiteren Tätigkeit.

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