Politik unterstützt KRAVAG Truck Parking

3. September 2019
Matthias
Lkw-Parkplätze an Autobahnen sind Mangelware. Gleichzeitig herrscht auf so manchem Speditionshof gähnende Leere, wenn alle Fahrzeuge auf der Straße sind. KRAVAG Truck Parking vermittelt die freien Plätze – und wird dafür nun von der Politik gefördert.

 

(v.l.n.r.) Tim Baumeister (R+V/MO14), Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Matthias Jung (R+V/MO14) bei der Übergabe des Förderbescheids für das Projekt KRAVAG Truck Parking

„Eine starke Idee, die ein echtes Problem unkompliziert und schnell löst – fehlende Lkw-Parkplätze sind zu einer realen Verkehrsgefährdung geworden.“ Mit diesen Worten würdigte der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann das Projekt KRAVAG Truck Parking bei der Übergabe des Förderbescheids an das R+V Innovation Lab MO14. Althusmann, der mit seinem Ministerium auch für Arbeit, Verkehr und Digitalisierung zuständig ist, unterstützt den Ausbau des KRAVAG Truck Parkings mit einer finanziellen Zuwendung.

Tim Baumeister von MO14 beschreibt die Lösung gerne wie folgt: „Die zusätzlichen Parkplätze entstehen dabei nicht durch aufwendigen Neubau an den Autobahnen, sondern durch die Nutzung freier Flächen auf bestehenden Betriebsgeländen von Logistikunternehmen unserer Kunden. Lkw-Fahrer und Disponenten können verbindlich Parkplätze über eine Web- oder Smartphone-App reservieren. Fahrer, Lkw und Ladung stehen dann auf Speditions-Parkplätzen sicherer als auf öffentlichen Rastanlagen oder in Gewerbegebieten. Somit können Unfall- und Transportschäden reduziert werden.“

Auch Thomas Cibis, Vertriebsleiter der SVG Niedersachsen/Sachsen-Anhalt unterstützt mit seiner Vertriebsmannschaft das Projekt: „Wir tragen aktiv zur Lösung eines alltäglichen Kundenproblems bei und stärken damit gleichzeitig unsere Position im Bestands- und Neukundengeschäft. Darüber hinaus ist diese Dienstleistung praktisch nicht kopierbar.“

Einer der Teilnehmer der ersten Stunde beim KRAVAG Truck Parking ist Franz Fischer von der gleichnamigen Spedition aus Nienburg an der Weser. „Das KRAVAG Truck Parking ist wie das Parken in einer großen Familie, es sind alles bekannte Spediteure. Und besonders gut ist natürlich, dass die KRAVAG mit einem entsprechenden Versicherungsschutz dahintersteht.“, sagte Fischer. Für sein Engagement hat die Spedition Fischer vom Land Niedersachsen die Auszeichung „Digitaler Ort Niedersachsen“ verliehen bekommen. Damit ehrt die Landesregierung digitale Pioniere.

„Neben der eigentlichen finanziellen Unterstützung ist dieser Tag auch eine außerordentliche Anerkennung unserer Arbeit. Die Tatsache, dass sich Niedersachsen so hinter diese Idee stellt, hilft uns ebenfalls bei der Gewinnung neuer Teilnehmer“, erklärt Matthias Jung vom Innovation Lab. Die Resonanz der Presse war schon einmal groß: Über die Förderung berichteten rund 100 Medien.

Mehr Infos zum Projekt gibt es auf www.kravag-truck-parking.de.

No comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.